Cannabis bei Depression
Depressionen sind behandelbar. Medizinisches Cannabis kann als ergänzende Therapie die Stimmung stabilisieren — insbesondere bei therapieresistenten Formen.
Was ist Depression?
Depression ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit und eine Vielzahl weiterer Symptome gekennzeichnet ist. Sie betrifft Denken, Fühlen und Handeln gleichermassen.
In der Schweiz erkrankt etwa jeder fünfte Mensch mindestens einmal im Leben an einer Depression. Rund 30% der Patienten sprechen nicht ausreichend auf herkömmliche Antidepressiva an — man spricht dann von einer therapieresistenten Depression.
Wie kann Cannabis bei Depression helfen?
Das Endocannabinoid-System spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Stimmung, Stress und emotionalem Gleichgewicht. CBD hat nachweislich anxiolytische und antidepressive Eigenschaften, während niedrig dosiertes THC stimmungsaufhellend wirken kann.
Cannabis wird bei Depression ergänzend zu einer bestehenden Therapie eingesetzt. Besonders bei begleitenden Symptomen wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und chronischen Schmerzen kann Cannabis eine deutliche Verbesserung der Gesamtsituation bewirken.
Stimmungsstabilisierung
CBD und niedrig dosiertes THC können die Stimmung aufhellen und emotionales Gleichgewicht fördern.
Angstlösung
CBD hat starke anxiolytische Eigenschaften, die bei depressionsbegleitender Angst helfen können.
Besserer Schlaf
Cannabis kann den bei Depression häufig gestörten Schlaf verbessern und die Erholung fördern.
Mehr Antrieb
Bestimmte Cannabis-Sorten können die Motivation und Energie steigern und Antriebslosigkeit lindern.
Appetitanregung
THC kann den bei Depression oft verminderten Appetit wieder anregen.
Ergänzende Therapie
Cannabis kann die Wirksamkeit bestehender Behandlungen unterstützen und Nebenwirkungen von Antidepressiva mildern.
Studien & Evidenz
Eine Studie im Journal of Affective Disorders (Cuttler et al., 2018) zeigte, dass Cannabis die selbstberichteten Depressionssymptome kurzfristig um 50% und Angst- sowie Stresssymptome um 58% reduzieren konnte.[1] Die Autoren wiesen jedoch darauf hin, dass die Baselinesymptome der Depression über die Zeit zunahmen.
Wichtig: Cannabis bei Depression sollte stets unter ärztlicher Aufsicht und als Teil eines umfassenden Behandlungsplans eingesetzt werden. Die Dosierung muss sorgfältig angepasst werden, da hohe THC-Dosen depressive Symptome potenziell verschlechtern können.
Quellenverzeichnis
- [1] Cuttler, C., Spradlin, A., & McLaughlin, R. J. (2018). A naturalistic examination of the perceived effects of cannabis on negative affect. Journal of Affective Disorders, 235, 198–205. doi:10.1016/j.jad.2018.04.054
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