Medizinisches Cannabis bei Migräne
Medizinisches Cannabis bei Migräne
Eine ergänzende Therapieoption bei schwer behandelbarer Migräne – medizinisch eingeordnet, individuell geprüft, im Schweizer Rahmen.
Migräne ist mehr als Kopfschmerz. Viele Betroffene leiden trotz Akut- und Prophylaxemedikamenten weiterhin unter häufigen Attacken. Medizinisches Cannabis wird daher zunehmend als Zusatzoption diskutiert – nicht als Standard, sondern als individuell zu prüfender Baustein.
Sachlich · evidenzbasiert · ärztlich begleitet
Wann eine ergänzende Option diskutiert wird
In der Schweiz gelten Triptane, CGRP-Antikörper und klassische Prophylaxemedikamente weiterhin als Standard.
Cannabis kann bei ausgewählten Erwachsenen ergänzend geprüft werden, insbesondere bei chronischer oder therapieresistenter Migräne oder bei eingeschränkter Verträglichkeit etablierter Medikamente.
Wirkung & Studienlage – kurz erklärt
- Einfluss auf Schmerzverarbeitung und Entzündungsprozesse
- Hinweise auf geringere Attackenhäufigkeit bei Teilgruppen
- Derzeit begrenzte, aber wachsende Evidenz
Cannabis ist keine Erstlinientherapie. Entscheidend ist die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung im Rahmen einer strukturierten medizinischen Begleitung.
Risiken & Sicherheit
- Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindel
- Beeinträchtigung von Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit
- Individuelle Unterschiede in Wirkung und Verträglichkeit
Eine ärztliche Indikation, vorsichtige Dosierung und regelmässige Verlaufskontrollen sind Voraussetzung.
Ist diese Option für Ihre Migräne relevant?
Ob medizinisches Cannabis bei Migräne infrage kommt, lässt sich nur individuell klären. Grundlage sind Diagnose, bisherige Therapien und Ihre persönliche Belastungssituation.
Strukturierte Abklärung startenKeine Heilversprechen · keine Selbstmedikation · klare medizinische Kriterien