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Medizinisches Cannabis bei Depressionen

2 Min. Lesezeit
Medizinischer Cannabisextrakt in Tropfflasche neben Tabletten auf einem neutralen Untergrund

Medizinisches Cannabis bei Depressionen

Eine ergänzende Therapieoption bei therapieresistenten depressiven Beschwerden – medizinisch eingeordnet, individuell geprüft, im Schweizer Rahmen.

Depressionen beeinträchtigen Stimmung, Antrieb, Schlaf und Alltag. Viele Betroffene sprechen trotz Psychotherapie und Antidepressiva nicht ausreichend an oder leiden unter Nebenwirkungen. Medizinisches Cannabis wird daher als ergänzende Option diskutiert – nicht als Erstlinientherapie, sondern als individuell zu prüfender Baustein.

Therapieoption strukturiert prüfen

Ärztlich begleitet · evidenzbasiert · ohne Heilversprechen

Wann Cannabis bei Depressionen diskutiert wird

In der Schweiz gelten Psychotherapie und Antidepressiva weiterhin als medizinischer Standard.

Cannabis kann bei ausgewählten Erwachsenen ergänzend geprüft werden, insbesondere bei therapieresistenten Verläufen oder wenn ausgeprägte Begleitsymptome wie Schlafstörungen, innere Anspannung oder Schmerzen im Vordergrund stehen.

Wirkung & Studienlage – kurz erklärt

  • Einfluss auf das Endocannabinoid-System und Stressregulation
  • Hinweise auf Verbesserung einzelner Begleitsymptome
  • Derzeit begrenzte, aber wachsende Evidenz

Cannabis ist keine antidepressive Standardtherapie. Entscheidend ist die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung im Rahmen einer strukturierten medizinischen Begleitung.

Risiken & Sicherheit

  • Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Konzentrationsveränderungen
  • Stimmungsverschlechterung bei ungeeigneter Anwendung möglich
  • Nicht geeignet bei bestimmten psychischen Vorerkrankungen

Voraussetzung sind sorgfältige Diagnostik, vorsichtige Dosierung und engmaschige Verlaufskontrollen.

Ist diese Therapieoption für Sie relevant?

Ob medizinisches Cannabis bei depressiven Beschwerden infrage kommt, lässt sich nur individuell klären. Grundlage sind Diagnose, bisherige Therapien und Ihre persönliche Belastungssituation.

Strukturierte Abklärung starten

Keine Selbstmedikation · keine Garantien · klare medizinische Kriterien

Quellen

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